Hausbetreuung und Grünpflege
Arbeitsbereich
In der Hausbetreuung bist du fast den ganzen Tag draußen und siehst über das Jahr, wie sich eine Anlage entwickelt.
Zur Hausbetreuung gehört alles, was ein Objekt außen und rundherum braucht: Rasen mähen, Hecken schneiden, Wege kehren, Laub räumen, Beete pflegen, Müllplätze in Ordnung halten. Dazu kommen kleine Arbeiten im Objekt, etwa Lampen tauschen, Filter wechseln oder eine Tür nachstellen. Wir betreuen damit Wohnanlagen, Hotels und Betriebsgelände im Unterinntal.
Du fährst mit einem Fahrzeug mehrere Anlagen an, die dir fest zugeteilt sind, und siehst dieselben Objekte über Jahre. Was wann zu tun ist, gibt zu einem großen Teil die Jahreszeit vor, den Rest planst du mit der Objektleitung. Den Rest der Woche teilst du dir selbst ein.
Die Arbeit ist körperlich und findet bei jedem Wetter statt, dafür sitzt niemand hinter dir. Ein Führerschein ist fast immer nötig. Wer Erfahrung mit Motorgeräten hat, ist im Vorteil, aber eingeschult wirst du ohnehin, bevor du ein Gerät das erste Mal in die Hand nimmst. === bereich.hausbetreuung-gruenpflege.tag.bis halb elf === Die erste Anlage ist fertig, das Schnittgut ist abgeführt und der Müllplatz gekehrt. Ein Bewohner spricht dich auf eine Hecke an, die zu hoch geworden ist. Du machst ein Foto und meldest es weiter, weil ein Rückschnitt außerhalb der Schonzeit liegen muss. === bereich.hausbetreuung-gruenpflege.tag.nach der mittagspause === Es folgt eine Wohnanlage in Kufstein mit Beeten und einem längeren Weg. Zum Schluss reinigst du die Geräte, weil festgetrocknetes Gras am nächsten Tag doppelt so lang braucht. Was offen geblieben ist, trägst du für die nächste Woche ein. === bereich.hausbetreuung-gruenpflege.tag.sieben uhr === Betriebshof. Du lädst Mäher, Trimmer, Laubbläser und Werkzeug, prüfst Sprit und Öl und fährst zur ersten Anlage in Ebbs. Dort steht der Rasen an, dazu die Wege rund um die Objekte.
So sieht dein Tag aus
- Einsatzort
- Eigener Objektkreis
- Arbeitszeit
- Tagsüber, mit Gleitzeit
- Führerschein
- Führerschein nötig
Du bekommst deine Objekte und teilst dir die Arbeit weitgehend selbst ein. Mähst du an einem Tag zwölf Stunden, kommst du am nächsten gar nicht – das ist ausdrücklich so gewollt. Manchmal musst du früh raus, etwa für die Mülltonnen. Und wenn Winterdienst ist, ist für alle Winterdienst; da sitzt auch der Chef am Traktor.
Was in diesem Bereich für alle gilt
Objekt in Wohnnähe
Unser Arbeitsgebiet reicht von Niederndorf bis Kundl, und jede Stelle hängt an einem festen Objekt darin. Wie lange du von deiner Postleitzahl aus mit dem Auto dorthin brauchst, rechnen wir aus, bevor du dich bewirbst.
Arbeitskleidung von uns
Was du bei der Arbeit trägst, stellen wir: Poloshirts, Jacke und die Schutzausrüstung, die in diesem Bereich vorgeschrieben ist. Verschlissenes tauschen wir aus, und vorstrecken musst du dafür nichts.
Lohn am Ersten
Abgerechnet wird nach dem Kollektivvertrag für Denkmal-, Fassaden- und Gebäudereinigung, überwiesen wird am Ersten des Folgemonats. Bei Teilzeit gilt das genauso wie bei Vollzeit.
13. und 14. Bezug
Zu den zwölf Monatslöhnen kommen Urlaubszuschuss und Weihnachtsremuneration, so wie es der Kollektivvertrag vorsieht. Arbeitest du Teilzeit, fallen beide anteilig aus, und ansuchen musst du dafür nicht.
Antwort in 72 Stunden
Auf jede Bewerbung antworten wir binnen 72 Stunden, auch wenn es eine Absage wird. Du musst nicht nachfragen und nicht überlegen, ob etwas angekommen ist.
Eigene Lernplattform
Unterweisungen und Kurse laufen über eine Lernplattform im Betrieb, die du während der Arbeitszeit durcharbeitest. Das gilt auch für die Einschulung auf die Geräte dieses Bereichs.
Arbeit im Freien
Der größte Teil deines Tages liegt draußen, bei jedem Wetter und über das ganze Jahr verteilt. Dafür siehst du an einer Anlage, wie sie sich über die Jahreszeiten verändert.
Feste Anlagen
Dir sind bestimmte Anlagen zugeteilt, und du siehst dieselben Objekte über Jahre. Die Bewohner kennen dich nach kurzer Zeit und sprechen dich an, wenn ihnen etwas auffällt.
Eigene Zeiteinteilung
Was wann zu tun ist, gibt zum großen Teil die Jahreszeit vor, den Rest planst du mit der Objektleitung. Innerhalb der Woche teilst du dir die Arbeit weitgehend selbst ein.
Fahrzeug und Geräte
Du fährst mit einem Fahrzeug des Betriebs und hast Mäher, Trimmer, Laubbläser und Werkzeug dabei. Die Geräte gehören uns und werden gewartet; ein Führerschein ist für diese Arbeit fast immer nötig.
Ein Teil dieser Punkte gilt überall im Betrieb, der andere hängt an diesem Bereich. Wie viele Stunden du arbeitest, wann sie liegen und was du dafür bekommst, hängt dagegen an der einzelnen Stelle und steht in jeder Stellenanzeige, gleich unter dem Titel.
Die Arbeit im Einzelnen
Grünflächen
Von April bis Oktober bestimmt der Rasen den Rhythmus, und die Fläche wächst schneller, als einem lieb ist. Gemäht wird mit Aufsitzmäher oder Handgerät, Kanten und Ränder werden mit dem Trimmer nachgezogen, das Schnittgut wird abgeführt. Hecken schneiden wir nur in den erlaubten Zeiten, und wenn ein Vogelnest im Strauch sitzt, bleibt der Strauch stehen, bis die Brut ausgeflogen ist.
Bei Beeten geht es weniger um Gestaltung als um Ordnung: Unkraut heraus, Rindenmulch nach, abgestorbene Triebe weg. Was ersetzt oder neu gesetzt werden soll, entscheidet der Kunde, und wir schlagen es vor. So bleibt eine Anlage über Jahre in einem Zustand, den niemand aufholen muss.
Wege und Außenanlagen
Wege, Parkplätze, Zufahrten und Eingänge werden gekehrt, im Herbst vom Laub befreit und bei Bedarf mit der Kehrmaschine abgefahren. Müllplätze gehören dazu, auch wenn sie niemand gern macht, weil man dort am schnellsten sieht, ob eine Anlage betreut wird. Im Winter geht dieselbe Runde in den Winterdienst über.
Ein Teil der Arbeit ist Aufräumen nach anderen: umgestellte Container, abgestellter Sperrmüll, ein Fahrrad im Weg. Wir räumen, was zumutbar ist, und melden den Rest ans Büro, damit der Kunde entscheidet. Das gehört zur Betreuung dazu.
Kleine Arbeiten am Objekt
Weil du ohnehin regelmäßig da bist, fallen dir Dinge auf, bevor sie jemand meldet: eine kaputte Außenlampe, ein defekter Türschließer, ein loser Rost. Kleine Handgriffe erledigst du selbst, sofern du sie sicher beherrschst und sie erlaubt sind. Alles andere geht als kurze Meldung ans Büro, meist mit einem Foto.
Was du selbst machen darfst und was nicht, klären wir am Anfang und nicht im Schadensfall. Für Arbeiten an Strom, Gas oder Aufzügen kommt eine Fachfirma, und das ist keine Frage der Zeitersparnis. Alles Weitere zeigt dir die Vorarbeiterin in den ersten Wochen.
Ein Arbeitstag
- Sieben Uhr
- Betriebshof. Du lädst Mäher, Trimmer, Laubbläser und Werkzeug, prüfst Sprit und Öl und fährst zur ersten Anlage in Ebbs. Dort steht der Rasen an, dazu die Wege rund um die Objekte.
- Bis halb elf
- Die erste Anlage ist fertig, das Schnittgut ist abgeführt und der Müllplatz gekehrt. Ein Bewohner spricht dich auf eine Hecke an, die zu hoch geworden ist. Du machst ein Foto und meldest es weiter, weil ein Rückschnitt außerhalb der Schonzeit liegen muss.
- Nach der Mittagspause
- Es folgt eine Wohnanlage in Kufstein mit Beeten und einem längeren Weg. Zum Schluss reinigst du die Geräte, weil festgetrocknetes Gras am nächsten Tag doppelt so lang braucht. Was offen geblieben ist, trägst du für die nächste Woche ein.
Wie es weitergehen kann
In der Hausbetreuung wächst die Verantwortung mit den Anlagen, die du selbständig führst, und irgendwann bist du derjenige, den die Kollegen fragen. Wer eine Ausbildung im Gartenbau oder in der Haustechnik mitbringt, kann sie hier gut einsetzen. Für Maschinen und Geräte gibt es Unterweisungen, bevor du sie das erste Mal fährst.
Offene Stellen in diesem Bereich
In diesem Bereich ist gerade nichts ausgeschrieben.
Über die Initiativbewerbung sagst du uns, dass du in diesem Bereich arbeiten möchtest; wir melden uns, sobald etwas frei wird. Wer lieber wartet, lässt sich die neuen Stellen per E-Mail schicken.
Andere Arbeitsbereiche
Sonderreinigung
Küchen, Bäckereien, Technikräume und Tiefgaragen, dazu Grundreinigungen nach dem Umbau.
Winterdienst
Räumen und Streuen von November bis März, bevor die Objekte aufsperren.